STAATLICHE REPRESSION UND GESELLSCHAFT

29. Jahrestag der Massenhinrichtungen im Iran

Frankfurt, 22.11.2017

Ich bedanke mich für die Einladung bei dieser Veranstaltung zum 29. Jahrestag der Massenhinrichtungen im Iran zu sprechen.

Ich möchte Überlegungen mit euch teilen, zum Thema politische/staatliche Repression, ihren Mechanismen, Auswirkungen auf die Gesellschaft und das Kollektiv und Überlegungen zum Erinnern.

Staatliche Repression ist ein Thema, das mich seit vielen Jahren persönlich, politisch und beruflich bewegt und begleitet. Wie es der Zufall will, habe ich 2006 erstmals auf einer solchen Veranstaltung hier in Frankfurt gesprochen, damals zum 18. Jahrestag der Massenhinrichtungen. Mein Thema war: Sexuelle Folter und kollektiver Widerstand am Beispiel Mexiko – San Salvador Atenco. Damals habe ich über den Kampf der im Mai 2006 verhafteten und gefolterten Frauen gesprochen, die nach diesen schrecklichen Erlebnissen den Mut hatten, öffentlich über ihre sexuelle Folter zu sprechen, die Verantwortlichen zu benennen und den langen Weg vor Gericht zu gehen – nicht aus Vertrauen in die juristischen Institutionen oder aus Vertrauen in eine Gerechtigkeit, die vom Staat kommt, sondern aus der Überzeugung heraus, daß man nicht schweigen darf. Letzte Woche, 11 Jahre später, ist der Fall vor dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte verhandelt worden, die Frauen haben dort ihre Anklage erhoben, sie haben ihre Geschichte nochmals erzählt, alle Beweise wurden nochmals aufgerollt und es wird endlich eine Verurteilung des mexikanischen Staates geben. Aber es waren 11 lange Jahre, 11 Jahre, die vergangen sind von dem Tag, an dem sie gefoltert wurden bis zum heutigen Tag, an dem sie vor dieser Instanz sind, an dem sie diese Form der Gerechtigkeit erhalten werden. Die Frauen haben in diesen 11 Jahren vielfältige Widerstände überwunden, haben direkten und indirekten Bedrohungen und Anfeindungen getrotzt, alle Angebote des Staates – und es gab viele: freundliche und unfreundliche - auf eine außergerichtliche Lösung oder Abfindungen abgelehnt und immer wieder betont, daß es um die ernsthafte Aufklärung, um die Bestrafung aller direkten und indirekten Verantwortlichen, daß es um ihre Würde geht.

Und so froh mich das macht, daß nach so langer Zeit zumindest diese Form der Gerechtigkeit erlangt wurde, was sind 11 Jahre gegenüber 29 Jahren, 40 Jahren, gegenüber all den Ewigkeiten, die Menschen warten müssen auf eine Gerechtigkeit, die möglicherweise niemals kommen wird.

Ich verneige mich vor all den mutigen Frauen und Männern, die in verschiedenen Jahrhunderten auf verschiedenen Kontinenten für Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit gekämpft haben und kämpfen und dabei die eigene Sicherheit und das eigene Leben aufs Spiel gesetzt haben.

Repression ist nicht beschränkt auf die sogenannten autoritären Regime oder Diktaturen. In den letzten Jahrzehnten konnten wir weltweit – und auch in Europa – die zunehmende Militarisierung und die repressiven Dynamiken, die damit einhergehen, beobachten. Auch in den sogenannten demokratischen Staaten ist die Repression von Seiten der Polizei, des Militärs, der Justiz, der Gefängnisse keine Ausnahme. Die verschiedenen Methoden der Repression reichen von Einschränkungen der Grundrechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Polizeigewalt bei Demonstrationen, Strafverfolgung, Gefängnis, bis hin zu Folter, Verschwindenlassen und Hinrichtungen. Ob und in welchem Maße sie zum Einsatz kommt, ist keine Frage davon, ob es sich um ein autoritäres Regime oder eine sog. Demokratie handelt, sondern ist nur abhängig vom aktuellen Kräfteverhältnis in der Gesellschaft, dem Ausmaß des sozialen Widerstandes und der Einschätzung des Staates welche Gefahr von diesem genau in diesem Moment ausgeht. Repression ist immer eine Option und wird von allen Staaten durchgängig und durch alle Jahrhunderte angewandt. Auf jeden Fall dient sie der Herrschaftssicherung, der Stabilisierung bestehender Machtstrukturen und der Durchsetzung politisch-wirtschaftlicher Interessen der Herrschenden. Solange es ein ausbeuterisches System gibt, das auf Ungleichheit und Dominanz einer Gruppe über die andere basiert, wird es staatliche Repression geben und der Blick in die Geschichte zeigt die Kontinuität der repressiven Strategien. Wenn wir Folter und Hinrichtungen als Beispiele für die grausamsten und zerstörerischsten Formen der Repression nehmen: die Kreuzigungen des Römischen Reichs all derer die sich gegen ihr Imperium auflehnten; die Inquisition, die jegliche Gedanken verfolgte, die von der herrschenden Lehre abwichen; die spanische Conquista im amerikanischen Kontinent; die Gräueltaten der Briten in ihren Kolonien; der Genozid der Nazis an Sinti und Roma, Juden, Homosexuellen, Kommunisten; die französische Barbarei in Algerien; die Diktaturen in Lateinamerika und weltweit unterstützt und getragen durch die USA, Europa und transnationale Konzerne. Und wir könnten die Liste noch um einiges ergänzen...

Aber auch hier im Herzen von Europa: die Isolationshaft, ist ein deutsches Produkt. Die Zwangsernährung von Hungerstreikenden, die Polizeigewalt bei Demonstrationen, die Haftstrafen gegen Menschen, die in Hamburg beim G20 Gipfel demonstriert haben, usw. usw.

Die Repression kristallisiert sich im Einzelnen, der Angriffspunkt der Repression ist der Einzelne. So soll die Folter unermeßlichen körperlichen und psychischen Schmerz erzeugen. Sie soll die Persönlichkeit, die Identität des Gefolterten brechen, seine Überzeugungen auslöschen, ihm das Gefühl des Menschseins, den eigenen Willen und seine Würde rauben. Um ihn dann als gebrochenen Menschen zurückzulassen, abschreckendes und demoralisierendes Beispiel für alle, die möglicherweise ähnliche Ideen oder Aktivitäten an den Tag legen oder legen könnten.

Staatliche Repression in all ihren Formen ist aber niemals nur gegen den einzelnen gerichtet, sie hat immer auch das soziale Umfeld, die politische Bezugsgruppe sowie die Gesellschaft als ganzes im Blick. Das übergreifende Ziel der Repression ist, die Strukturen, die Organisierungen, die Bewegungen und letztlich die Gesellschaft als ganzes zu treffen.

Denn wenn Repression dazu dient, die Macht einer Gruppe, einer Klasse, zu erhalten, dann muß man die gesamte Gesellschaft dominieren. Es reicht nicht, Einzelne zu dominieren, es geht um alle.!

Der Einsatz von Pfefferspray oder Schlagstöcken bei einer Demonstration, die Prozesse, Isolationshaft, etc. trifft einzelne, gemeint sind wir aber stets alle. Und natürlich macht es etwas mit uns allen, wenn wir die Bilder der massiven Gewalttaten der Polizisten in Hamburg sehen. Auch wenn wir nicht dort waren, läßt uns das nicht kalt und das nächste Mal wenn wir uns überlegen, zu einer Demonstration zu gehen oder nicht, dann haben wir natürlich auch genau diese Bilder im Kopf.Das Ziel der staatlichen Repression zielt also sowohl darauf ab, die Überzeugungen des einzelnen zu zerstören, aber genauso geht es darum, kollektive Prozesse zu verhindern oder aufzuhalten. Das wird aufgegriffen in dem Satz: Wenn es einen von uns trifft, trifft es uns alle!

Jeder Prozess der Organisierung gegen bestehende Mißstände ist verbunden mit der Entstehung eines sozialen solidarischen Netzwerkes, eines kollektiven Prozesses und einer gemeinsamen Praxis. Diese kollektiven Prozesse geben uns Kraft und Stärke und sie erzeugen eine Einheit zwischen uns. Und genau diese kollektiven Prozesse, die Stärke und Einheit, die Solidarität unter uns, wird vom Staat gefürchtet und genau dagegen versucht er sich zu wehren.

Die Grausamkeiten gegen einzelne sollen auch alle anderen einschüchtern, lähmen, verunsichern und demoralisieren. Wie funktioniert das?Die Machtdemonstration des Staates schürt die Angst vor staatlicher Repression in uns allen. Die Angst daß einem das gleiche Schicksal droht, wird hier zu einem wichtigen Faktor der Kontrolle der Gesellschaft. In den Zeiten systematischer Repression kenn jeder jemandem, dem so etwas schon passiert ist, kenn jeder eine Familie, die einen Gefangenen, einen Gefolterten, einen Hingerichteten hat. Das bedeutet, die Angst ist für jeden spürbar und ergreift damit die gesamte Gesellschaft.

Gleichzeitig zu diesen direkten Mechanismen, die Angst machen, läuft die Propagandamaschine auf Hochtouren: der öffentliche Diskurs rechtfertigt die repressiven Maßnahmen mit der Verteidigung der inneren Sicherheit. Dafür müssen wir auch nicht bis in die Diktaturen zurückschauen, wir sehen das genauso in der Demokratie. Die Benutzung von Begriffen wie Subversive, Kommunisten, Gewalttäter, Radikale, Ungläubige, Vaterlandsverräter, etc. dienen dazu, die Repression zu rechtfertigen, die Opfer der Repression zu isolieren und letztlich zu suggerieren, daß sie die Schuld an dem repressiven Vorgehen des Staates tragen. Im öffentlichen Diskurs ist der Schwarze Block immer selbst schuld daran, daß er angegriffen und geschlagen wird. Und auch der Diskurs in den lateinamerikanischen Diktaturen drehte sich darum, daß die Staaten sich vor dem inneren Feind schützen müssen.

Alle diese Mechanismen gehören zu dem Konzept der psychologischen Kriegsführung.

Ein drittes wichtiges Element in der Strategie der Repression ist die Straflosigkeit. Die systematische Straflosigkeit der Verantwortlichen für die Verletzung der Grundrechte, der Menschenwürde oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit zementiert die Machtverhältnisse und demonstriert die Unangreifbarkeit der Mächtigen.

Mit diesen Überlegungen wollte ich zeigen, in welcher Form und mit welchen Strategien die systematische staatliche Repression gegen Widerstand und Organisierung einen Einfluß auf die gesamte Gesellschaft hat.

Staatliche Repression will auslöschen: Überzeugungen, Organisierungen, Kampf, Widerstand. UND zusätzlich soll die Erinnerungen daran aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht werden.

Auch deshalb beinhaltet der Widerstand und Kampf gegen die Repression die Erinnerung an all jene, die in diesem Kampf ihr Leben gelassen haben. Bei der Erinnerung geht es nicht darum, an die Repression zu erinnern, obwohl es sich manchmal so anhört. Wenn wir Jahrestage begehen, dann sagen wir oft, wir begehen den 10. Jahrestag der Massaker, der 10. Jahrestag der Folterungen oder der 10. Jahrestag der Hinrichtungen. Aber unsere Erinnerung muß die Erinnerung an die Menschen sein. Es muß die Erinnerung an ihre Kämpfe sein. Es muß die Erinnerung an ihre Träume sein und die Erfolge, die sie in ihren Kämpfen gehabt haben. Sonst ist es keine Erinnerung, sondern wir tun dem Staat einen Gefallen.

Wir wollen, daß die Menschen in unseren Erinnerungen und unseren Aktionen weiterleben, nicht als Opfer sondern als Akteure, als Menschen, die ihr Schicksal in die eigene Hand genommen haben, die das Risiko vor Augen hatten und bereit waren, ihr Leben aufs Spiel zu setzen.

Wenn das die Grundlage ist für unsere Erinnerung, dann wird Erinnerung zur politischen Aktion.

Dann wird Erinnerung zu einem Akt des politischen Widerstands.

Dafür muß aber Erinnerung ein kollektiver Prozess sein. Ein kollektiver Prozess bedeutet Verbindung zwischen uns zu schaffen und zwischen uns entstehen zu lassen.

Erinnerung muß eine Würdigung der Überzeugungen und des Kampfes der Gestorbenen sein. Deshalb kann Erinnerung niemals nur etwas mit der Vergangenheit zu tun haben. Erinnerung muß sich immer auch auf die Gegenwart beziehen.

Ich bin überzeugt davon, daß Erinnerung an KämpferInnen, auch wenn sie vor vielen Jahren gefallen sind, immer auch die Verbindung herstellen muß zu den Kämpfen, die wir heute führen. Wir, die uns heute erinnern, aber wir, die wir heute leben und kämpfen. Eine solidarische und kollektive Erinnerung bedeutet damit auch, sich auf die heutigen Opfer der Repression zu beziehen und in die heutigen Kämpfe einzugreifen. Wenn wir das schaffen, dann sind wir dem Ziel der Repression tatsächlich entgegengetreten und dann macht uns die Repression nicht schwach, sondern sie hilft uns dabei, stark zu bleiben.

In diesem Sinne könnte ein 30. Jahrestag vielleicht nicht der 30. Jahrestag der Massaker sein, sondern der Jahrestag der Träume, der Kämpfe, des Widerstands all derer sein, die heute nicht mehr da sind.

 

Vielen Dank.

Je suis l’un des animateurs d’EuroPalestine, une association créée il y a quinze ans, lorsque, comme pour pas mal d’autres amis du peuple palestinien, le mirage des accords d’Oslo et du prétendu ‘processus de paix’ s’est dissipé, et que nous avons constaté ce qui aurait dû être une évidence, à savoir qu’Israël n’avait jamais eu l’intention de faire de concessions, même de manière limitée, au mouvement de libération nationale du peuple palestinien.

Nous avons fait la connaissance de Torab quelque temps après, vers 2005 si ma mémoire ne me trahit pas. Torah nous a longuement expliqué sa trajectoire militante, en insistant sur le fait que tout en étant bien entendu investi dans la situation et la lutte en direction de l’Iran, il avait toujours considéré la Palestine comme un enjeu majeur pour tout internationaliste conséquent, ce qu’il était au plus profond de lui-même.

A EuroPalestine, où il participait régulièrement aux manifestations de rue et réunions organisées à la librairie Résistances, tous ceux qui l’ont fréquenté ont pu apprécier sa curiosité permanente pour les affaires de Palestine, et se grande générosité, bien que celle-ci fut dispensée en toute discrétion.

J’ai le vif souvenir de cette journée de septembre 2009, où nous étions partis à plus de 100, de France et de Belgique, accompagner la jeune Gazaouie Amira al Karem, terriblement blessée par les bombardements israéliens du début de l’année (l’opération dite « Plomb Durci », qui fit plus de 1.400 morts dans la population palestinienne), pour porter plainte contre l’Etat d’Israël auprès de la Cour Pénale Internationale à La Haye (Pays-Bas).

Ce fut un voyage éprouvant pour Torab puisque la police hollandaise, probablement orientée par les services israéliens, bloqua nos autocars pendant plus d’une heure, exigeant de voir les papiers de chacun des passagers. Par mesure de prudence, Torab dut s’éclipser, et on lui raconta le reste de la journée une fois rentrés à Paris.

La suite, vous la connaissez malheureusement. Quelque temps après, la maladie commença à s’installer. Torah continua néanmoins chaque fois qu’il le put de venir à nos réunions, et ce jusqu’à son hospitalisation à Limeil-Brévannes.

Habib, en m’annonçant la triste nouvelle,  m’a appris que le soir même précédant son décès, Torab travaillait encore à la traduction d’un papier sur le mouvement de boycott d’Israël, et sa répression par le gouvernement français.

Nous tâcherons pour notre part d’être fidèles à ta mémoire, Torab, en poursuivant la lutte contre le colonialisme et l’apartheid.

Merci à tous.

Nicolas Shahshahani

C’est avec beaucoup de tristesse que j’ai appris le décès de Torab, que je considérais à la fois comme un camarade et un ami.

J’ai rencontré Torab pour la première fois il y a près de quinze ans, dans les cercles intellectuels marxistes de Paris à l’époque où j’y résidais comme lui. Il avait veillé à ce que mon ouvrage de 2002, Le Choc des barbaries, soit traduit en farsi.
Nous avions eu plusieurs rencontres depuis lors, toujours conviviales. Torab était un personnage d’une grande affabilité, comme peut le confirmer quiconque l’a personnellement connu.
C’était aussi un homme de grande culture, mais d’une culture que sa modestie, tout aussi grande, cachait soigneusement. J’étais particulièrement fasciné par sa connaissance exceptionnelle de la théologie islamique et lui ai souvent exprimé mon vif souhait qu’il écrive sur ce sujet, sur lequel très peu de penseurs marxistes ont la culture qu’il avait.
J’espère qu’il a laissé des écrits destinés à publication posthume.
Torab n’est plus, mais son souvenir est impérissable.
Gilbert Achcar

 


پیام ژیلر آشکار
با اندوه فراوان خبر درگذشت تراب را دریافت کردم. او برای من، هم رفیق و هم دوست بود.
برای نخستین‌بار نزدیک به 15 سال   پیش در کانون های روشنفکران مارکسیست با تراب آشنا شدم. او با توجه فراوان امکان انتشار  ترجمه‌ی فارسیِ کتاب «جدال دو توحش» را میسر ساخت. ​
بعدها، ما چندین بار دیدارهای صمیمانه داشتیم. تراب شخصیت توانائی بود و همه کسانی که او را می شناختند، حتما آن را گواهی خواهند کرد. او مردی بسیار با فرهنگ بود. اما فروتنی او که همان‌قدر بزرگ بود، به دقت ان را می پوشاند.. من شیقته شناخت استثنائی او از الهیات اسلامی شدم و همواره از او می خواستم که در مورد این موضوع بنویسد. کمتر اندیشمند مارکسیستی، از چنین فرهنگی برخوردار بود.
امیدوارم که از او نوشته های دیگری مانده باشد که پس از مرگش  منتشر شوند.
او در میان ما نیست، اما خاطره‌اش فناناپذیر است.
ژیلبر آشکار
4 فوریه 2016

ژیلبر آشکار: روشنفکر لبنانی-فرانسوی، جامعه شناس، اندیشمند مارکسیست، پژوهشگر مسائل بین‌المللی، استاد مطالعات شرقی و آفریقا در دانشگاه لندن، مولف آثار بسیار مانند «جدال دو توحش»، «جنگ سرد نوین»، «مارکسیسم، ارپانتالیسم، کُسموپولیتیسم»، «انبار باروت خاورمیانه» (با نوام چامسکی).

Á la mémoire de Torab Hagh Shenas
De la part d’Actuel Marx
Paris, le 5 février 2016


Je tiens, au nom de la revue Actuel Marx, à saluer la mémoire de notre camarade Torab Hagh Shenas, une grande figure de la lutte pour l’émancipation humaine du XXe au XXIe siècle.
Nous saluons une vie toute entière engagée dans les tâches politiques et culturelles de la libération des peuples, au grand carrefour du Moyen-Orient, au cœur de la tourmente, dans une perspective universelle. Nous saluons sa haute stature de dirigeant politique révolutionnaire, sa capacité à mobiliser ses camarades dans une résistance sans faille contre les régimes successifs du Shah puis des Ayatollas. Son courage devant les vagues successives de répression. Sa lucidité aux moments décisifs. Sa persévérance en dépit des revers successifs. Et sa conviction, communicative, que de ces combats perdus, naîtront pourtant, parce qu’ils ont été menés jusqu’au bout, de nouvelles espérances, et qu’ils fourniront des repères pour l’avenir.
Nous l’avons régulièrement rencontré lors de nos colloques, auxquels il prenait une part active avec les camarades qui l’entouraient, et à travers les échanges auxquels donnaient lieu ses traductions de textes de philosophes et de chercheurs marxistes. C’était pour nous une fierté. Il poursuivait, dans cet exil, le travail théorique et idéologique qui était le sien depuis le commencement, incessament poursuivi au milieu des luttes et des dangers. Il avait profondément compris les bouleversements du monde, et la nécessité de reprendre la cause des classes et des peuples opprimés sur des bases nouvelles. Jusqu’au bout il aura été à l’avant-garde.
Nous avons apprécié sa modestie, sa simplicité, la fraternité charismatique qui émanait de lui. Nous nous associons à la peine de ses camarades, que nous assurons de toute notre solidarité.

Jacques Bidet

 

از طرف اَکتوئِل مارکس

پاریس، ۵ فوریه ۲۰۱۶

درود ما معطوف به حیاتی مملو از تعهد است که با چشم اندازی جهانشمول، خود را تماماٌ  وقف وظایفِ سیاسی و فرهنگی در راه رهایی خلق ها  نمود، آنهم در تقاطع بزرگ خاورمیانه و شرایط  پر تشنج و تنش آن.
 درود بر قدرت و کفایتِ رهبریِ سیاسی و انقلابی اش، بر توانایی بسیج رفقایش در مقاومتی بی تزلزل، علیه رژیم شاه و سپس رژیم آیت الله ها، بر شهامت اش در برابر امواجِ متواتر سرکوب، بر روشن بینی و قاطعیت اش در لحظات تعیین کننده،  بر پشتکارش علیرغم ناسازگاری های مکرر.
درود بر اعتقاد راسخ او که به دیگران نیز سرایت می کرد و از آنجا که او مبارزاتش را تا به آخر پیش می برد، همچون ققنوس از بستر خاکستر نبردهای مغلوب، امیدهایی نوین دوباره زاده خواهد گشت که معیار و شاخصهایی برای آینده فراهم خواهند نمود.
 ما با تراب حق شناس بطور مرتب در کنفرانس های اکتویل مارکس دیدارو تبادل داشتیم ؛ او و رفقایش، که همواره  گرد او بودند، در جریان این کنفرانس ها به نحوی بسیار فعالانه حضور داشتند. فعالیت و تبادلاتی که به ترجمه هایش از متون فلاسفه و محققین مارکسیست منتهی شد. این برای اکتویل مارکس افتخاری بزرگ بود. تراب  دراین تبعید، نه تنها کارنظری وایدئولوژیکی را که ازهمان آغازفعالیت پیش گرفته بود، دنبال می کرد ، بلکه انها را پیوسته درمیان مبارزات و خطرات ادامه داد. او عمیقا بر تحولات جهان اشراف داشت و نیاز به از سرگیری آرمان طبقات و خلق های ستمدیده را،  بر پایه هایی نوین، بخوبی درک کرده بود. او تا پایان عنصری پیشرو  و متقدم باقی ماند.
ما ارزش تواضع و سادگی او را به خوبی دانستیم  و احساس برادری خاصی ​را که از این شخصیت جذاب می تراوید حس می کردیم.
 ما خود را در غم و رنج رفقایش شریک میدانیم وهمبستگی مان را با آنان ابراز میداریم.

ژاک بیده
 اکتوئل مارکس

 

چطور می توان گفت به ما مربوط نیست؟ چطور می توان سرکوب روزانه و مستمر ملتی را نادیده گرفت؟

"ما مرغهای طوفان آینده ایم" – لولا لافون نویسندهء فرانسوی

یک بررسی به زبان انگلیسی از فریدا آفاری در باره ی ترجمه فارسی کاپیتال - به قلم حسن مرتضوی
به نقل از سایت ایرانیان

ضربة خامنه ئي علی الاصلاحیین:

خطوة هامة نحو الغاء الجمهوریة

و اقامة »الحكم الاسلامي« في ایران!

 

تراب حق شناس

منذ سنوات و الصراع علی السلطة یشتد حینا و یهدأ حینا، الا أن هذا الصراع بما له من أهمیة حیویة لمصیر النظام ككل یقترب الی نقطة الانفجار. والرهان بجمیع ابعاده لیس بسیطاً یمكن إخفاؤه بمصالحة بین الطرفین كما حاول الخمینی مراراً عن طریق فتاویه و اوامره بالوحدة »المقدسة« في مواجهة الاعداء في الخارج او الداخل. القراءات المختلفة للاسلام و استیعاب »الجمهوریة الاسلامیة« كنظام سیاسي، كان سبباً في شن الحملات من هذا الطرف علی ذاك و أیام الهدوء النسبي بین الطرفین هي أیام الحرب الشرسة (عامي 80 و 81) علی المعارضة الیساریة التي أودت بحیاة عشرات الالاف من المثقفین و الشباب - و كذلك سنوات الحرب مع العراق خاصة في بدایتها. اما فیما یخص القضایا الاخری فقد كانت توجد دائماً صراعات و خلافات بین أجنحة النظام من جهة و بین النظام و فئات الشعب المتطلعة الی حیاة أفضل من جهة اخری. و نقطة الضعف هذه تجیئ من نقطة قوة النظام ألا و هي نظریة ولایة الفقیه الدخیلة حسب رأي البعض علی الفقه الشیعي.

طرح الخمیني هذه النظریة في حلقات دروسه بمدینة النجف عندما كان منفیاً هناك و بعد أن نقل بعض طلبته الكلام المسجل الی الكتابة، نشر في كتاب في اواخر الستینات بعنوان »حكومت اسلامی« (الحكومة الاسلامية). و جدیر بالذكر أن الكتاب قبل نشره كان ملیئاً بتعابیر مهترئة لاتناسب اوساط المثقفین و المعارضة. فقام احد معارضي نظام الشاه آنذاك الذي كان قریباً من الخمیني و تلامیذه في العراق، باعادة كتابة الدروس باسلوب اكثر قبولاً في اوساط المعارضة و طبع الكتاب الا أن الخمیني لم یرضَ بالتغییرالذي أُدخل علیه و أمر بتدمیر جمیع نسخ الكتاب و رمي جمیعها في الفرات و بعد هذا الحادث طُبع الكتاب من جدید في بیروت. الا أن أولویة النضال ضد نظام الشاه صرفت انتباه المعارضة عن خطورة مقولة ولایة الفقیه و تناقضها الكامل مع الدیمقراطیة التي كان الجمیع یتطلع الیها. فالهدف الاساسي للمعارضة الدینیة او الیساریة لم یكن الا اسقاط نظام الشاه، اما التفكیر في البدیل كان بعیداً جداً عن اهتمامات الناس. و هذا خطأ قاتل سببه التخلف الفكري السائد في اوساط المعارضة و دكتاتوریة الشاه التي لم تكن تسمح یوماً بالنقاش الحر للبدائل.

سقط الشاه في فبرایر 1979 و لكن الخمیني و أنصاره لم یكونوا یجرأوا بعد علی طرح  ولایة الفقیه كنظام بدیل للملكیة. فالمجلس النیابي الاول لم یوصف في البدایة ب »الاسلامي« (بل مجلس الشوری الوطني) و كذلك القضاء و الجامعة ... إلا أن »أسلمة« المؤسسات تمّت تدریجیاً حسب »مخطط« لم یكن علی الأرجح مقبولاً حتی من رجال الدین الخمینیین أنفسهم. فبعض الكبار من رجال الدین أمثال آیة الله شریعت مداري الاهم فقهیاً و الاقدم من الخمیني كان ضد ولایة الفقیه و كذلك آیة الله كُلبایكاني و آیة الله ابوالفضل زنجاني و آیة الله محمود طالقاني ذي الشعبیة الواسعة. إلا أن الخمیني سحق الجمیع و أزالهم من طریقه بعد ترسخ أقدامه.

اما في الاطار السیاسي فقد كان مهدي بازركان رئیس حركة تحریر ایران المعارضة اللیبرالیة الذي عینه الخمیني رئیساً للوزراء یرفض ولایة الفقیه لكنه كان یبرر سكوته عنها بالقول »أن ولایة الفقیه زي خیط علی قامة الخمیني فقط«. و قد نشرت حركة تحریر ایران بعد عزل بازركان كتاباً یدحض فیه نظریة ولایة الفقیه. و ابوالحسن بني صدراول رئیس للجمهوریة الاسلامیة الذي كان الخمیني یسمیه »ابنه الروحي«، هو أیضاً لم یقبل عملیاً بولایة الفقیه أي سیطرة رجال الدین علی جمیع مقالید السلطة. و كان عدم قبول ولایة الفقیه سبب الصراع بین حكومة بازركان و رجال الدین الذي أدی الی اسقاطه بعد 9‏ أشهر من الحكم. و كذلك بین بني صدر و حزب الجمهوریة الاسلامیة.

فشعار حزب الله الذي رفعه خلال أكثر من 20 سنة في مواجهة أي تحرك شعبي أو إصلاحي هو »مرگ بر ضد ولایت فقیه« (الموت لمعارضي ولایة الفقیه) مهّد الطریق لإسكات أي صوت ینتقد شیئاً یمس جوهر دكتاتوریة الفقیه و آخر حلقة من حلقات هذا الصراع كان من نصیب الاصلاحیین. فبالرغم من قبولهم بالدستور الذي ینص باولویة ولایة الفقیه و إذن بولایة الفقیه المطلقة، إلا أن المتشددین یأخذون علیهم عدم اعتناقهم الصادق بهذه النظریة. فالمتشددون الذین من مصلحتهم استمرار النظام تحت  سیطرة رجال الدین و الذین یحتفظون بالقضاء و الجیش و الحرس الثوري و اموالاً هائلة و مؤسسات كبیرة تسیطر كل واحدة منها علی المئات من المعامل و المصانع و محلات تجاریة یشنون كل یوم حملات ضد الاصلاحیین و یزرعون في طریقهم ألغاماً تشل حركتهم. منذ اكثر من ثلاث سنوات و حركة اصلاح النظام من داخله التي یحاولها خاتمي مشلولة تماماً أدی الی انخفاض شعبیته و یأس الجماهیر المغلوبة علی أمرها من أي اصلاح ظنوا - في غیاب أي بدیل آخر - أنه قد یتم من داخل النظام.

ان التناقض الحاد بین الدیمقراطیة و فكرة ولایة الفقیه التي یشبّهها الخمیني بولایة العاقل علی المجانین و الاطفال، أي الشعب في نظره قاصر لابد من فرض الوصایة علیه كالمجانین و الاطفال، هو السبب الاساسي لكل هذه الصراعات المتواصلة. فالاصلاحیون لهم قراءتهم للاسلام و یذهبون بعیداً في تأویلاتهم للنص لیصلوا الی نوع من المصالحة بین الاسلام و الحداثة و الدیمقراطیة الا أن میزان القوی لیس في صالحهم. فالمتشددون لهم أجهزتهم الامنیة التي لاتتورع عن الاقدام بأي عمل من شأنه اسكات و تصفیة المعارضین من اغلاق الصحف و منع التجمعات، الی الاغتیالات ...، و القضاء الذي یسیطر علیه المحافظون كلیاً یقوم باعتقال و سجن المعارضة و تبرئة الجناة كما حصل فی حادث الهجوم علی الطلاب تموز (یولیو) 1999 و ادانة الطلاب المضروبین یذكّر بمقولة شاعرنا سعدي الشیرازي: »انظروا الی هؤلاء الجناة الذین أطلقوا زمام الكلاب و حالوا دون اقتلاع الضحایا الحجارة«.

یمكننا القول باختصار إن تجربة »ولایة الفقیه« التي كابدها الایرانیون لا مثیل لها في التاریخ الاسلامي. هذه التجربة المریرة أوصلت العدید من رجال الدین الی اعادة النظر في جدوی و صحة هذه النظریة علی رأسهم آیة الله حسین علی منتظری الذي كان من منظّري ولایة الفقیه و كان الخمیني قد عینه خلیفة له، الا أنه الیوم یعارض نظریة ولایة الفقیه المطلقة.

الحلقة الاخیرة للصراع هي رسالة خامنه ئي الی المجلس النیابي (الذي یسیطر علیه عددیاً الاصلاحیون) لمنعه من مناقشة اصلاح قانون المطبوعات و الصحف الذي تم بموجبه إغلاق 24 صحیفة و الذي كان الاصلاحیون في معركتهم الانتخابیة یؤكدون أنه سیكون أول موضوع سیناقش في المجلس. و الطریف أن رئیس المجلس مهدي كرّوبي، صرّح في بدایة الجلسة أن النقاش حول قانون المطبوعات یجب حذفه من جدول الاعمال. و لما واجه اسئلة و اعتراضات عدة من الاصلاحیین قال أنه تلقی »حكماً حكومیاً« (حكم حكومتی بالفارسیة) بهذا الشأن. و جدیر بالذكر أن هذا التعبیر جدید بكل معنی الكلمة و لم یسبق أن استخدم من قبل رسمیاً. ماذا یعني أن یتلقی المجلس النیابي المنتخب من الشعب »حكماً« أي أمراً حكومیاً بأن یفعل كذا و كذا؟ و أخیراً جاء رده لیعلن أن الولي الفقیه قد »أرسل لنا رسالة یطلب منا عدم الدخول في هذا النقاش«  لتغییر قانون المطبوعات و أضاف كروبي أن »هذا هو نظام ولایة الفقیه المطلقة«.

اما من أین أتی تعبیر »حكم حكومتي«؟ جاء من انزعاج المتشددین من وصف النظام بالجمهوري. ذلك أن النظام الجمهوري یتناقض مع ولایة الفقیه. هذه هي نقطة الضعف التي یعاني منها النظام و الذي كانت المعارضة الیساریة و الدیمقراطیة تذكّر بها و تنتقدها منذ الیوم الاول لحكم الخمیني و نالها ما نالها من اضطهاد فظیع بسبب ذلك. سبق لآیة الله مهدوي كني رئیس جمعیة رجال الدین (روحانیت) و هو من أقطاب المتشددین، أن صرح قبل عدة سنوات »أن نظامنا الاسلامي یجب أن یسمی في المستقبل الحكم الاسلامي (حكومت اسلامی) بمعنی أنه یجب التخلص من كلمة الجمهوریة و بدیهي أنه یقصد بذلك أنه بعد اقرار »الحكم الاسلامي« علی غرار الخلافة الاسلامیة لا تبقی حاجة الی الانتخابات و مشاركة الشعب لان الخلیفة لایعزله الا الموت. فالامور تقرر من قِبل الحاكم - الولي الفقیه - و الشعب علیه أن ینفذ حكم الله الذي یأتي من الفقیه ولي الامر. ألیس هذا التعبیر أقرب الی تعبیر الخمیني حین عنونَ كتابه »حكومت اسلامی«؟

لقد كشف رئیس المجلس، مهدي كروبي، منذ الیوم الاول ما فی طبیعة هذا النظام من تناقض مع الجمهوریة و حكم الشعب. لقد قام آیة الله علي خامنه ئي، الولي الفقیه بتوجیه رسالته هذه الی المجلس إثر جلسة حضرها أیضاً رفسنجاني و آیة الله محمود شاهرودي و محمد خاتمي و یبدو أن هذا الاخیر لم یتمكن من التفوه بشیئ. موقف خامنه ئي هو انقلاب علی الاصلاحیین و علی خاتمي بالذات الذي یعرف أن الریاح تجري بما لاتشتهي سفن الاصلاحیین و لذلك ربما سكت للمرة الالف و أغمض عینیه علی العقبات الكأداء التي توضع في طریق تنفیذ ما وعد به حین كان مرشحاً لرئاسة الجمهوریة و یمكن أنه یری أن مصلحته هي في مجاراة المحافظین الذین مازالت لهم الید الطولی، لكن الی متی؟

تمكن خامنه ئي أن یخطو خطوة هامة نحو الحكم الاسلامي التیوقراطي الذي لایحسب أي حساب لرأي الشعب. ألم یؤكد الخمیني أنه »إذا اجتمع الشعب كله علی أمر و كنت أنا ضد موقفه فالحق یبقی معي«؟

یمكننا تشبیه هذا الصراع المحتدم بین الاصلاحیین و المتشددین كصراع بین سفینتین علی بحر متلاطم الامواج. هذا البحر هو الشعب الایراني الذي أتعبته ال 22 عاماً من »حكومت اسلامی« التي غدرت بكل وعودها. هذا الشعب یمكنه أن یفاجئ في أیة لحظة الجمیع في ایران و في العالم.

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كاتب ایراني

[منشور فی الحیاة 20 آب (اغسطس) 2000]

حینما تسلّم آیة الله سید محمود شاهرودي في عام 1999 منصب رئاسة السلطة القضائیة خلفاً لآیة الله محمد یزدي صرّح بالحرف أنه تسلم »خراباً« و وعد باصلاح القضاء الاسلامي في ایران. كانت الملفات المعلقة و المكدسة منذ سنوات التي تنتظر البت فیها تتعلق بالشكاوی ضد الفساد و المحسوبیة و الرشوة و سلسلة الاغتیالات ضد المعارضین و المثقفین في الداخل و الخارج.

و جدیر بالذكر أن التوق الی العدل لدی الایرانیین، كغیرهم من الشعوب المقهورة، تمتد جذوره الی التاریخ القدیم. فما من عمل تعرض للشك و النفور و اللعن عند عامة الناس مثل القضاء او القضاة أنفسهم. یشهد علی ذلك التراث الادبي الفارسي قدیماً و حدیثاً و یكفي أن نشیر الی أن الشعار الشعبي الاساسي للثورة الدستوریة فی العقد الاول من القرن العشرین كان إقامة »عدالتخانه« (بیت العدل) كما أنه لیس من قبیل الصدف أن البنایة الاولی للمجلس النیابي الایراني (مجلس شورای ملی) في ساحة بهارستان بطهران، كانت تتصدر مدخلها الرئیسي عبارة »عدل مظفر« (اي العدل المظفری، نسبة الی مظفر الدین شاه و تدل العبارة حسب الارقام الابجدیة علی عام 1324 الهجري / 1906 المیلادي). الا أن حكم رضا شاه و ابنه محمد رضا الذي  استمر حتی عام 1979، خیب كل آمال الایرانیین في الحصول علی العدل الذي هو في رأیهم و في الواقع، جوهر الدیمقراطیة و النظام البرلماني.

و قبل سقوط الشاه كانت المعارضة تشكو من غیاب العدالة و كانت المحاكم تسمی، طعناً فیها و لعباً بالكلمات، بأنها »بیدادگاه« بدلاً من »دادگاه« (اي موقع الظلم بدلاً من موقع العدل)، كما كانت المعارضة الدینیة بما فیها بعض رجال الدین تعد الناس بإقامة »عدل علي بن ابي طالب« إلا أن النتیجه جاءت عكس التوقعات. و بعد مضي 22 عاماً علی قیام الجمهوریة الاسلامیة و سیطرة الفقهاء وحدهم علی مناصب القضاء و استبدال كل القوانین التي تخص القضایا الفردیة و الجماعیة و التي كانت علمانیة نوعاً ما بقوانین فقهیة، أصبحت الامور أكثر تعقیداً و العدل ظلماً فاحشاً. فطبّقت الجمهوریة الاسلامیة العقوبات البدنیة و سمّت التعذیب في السجون »تعزیراً« و الاعدامات بالجملة »عقاباً الهیاً«. و بعد سنوات من الضغط الشعبي قَبل القضاء بحضور المحامين في المحاكم. و یمكن أن یستغرب القارئ اذا علم أن المدعي العام و القاضي یتمثلان في شخص واحد. كما أن محاكم خاصة مثل محكمة الثورة و محكمة رجال الدین و المحكمة العسكریة و غیرها فتحت الطریق للالتفاف علی القانون، ناهیك عن »الاجتهادات« المتضاربة بین القضاة التي لا تعطي أي انطباع بأن هناك تنفیذاً لقانون معین یجب علی الجمیع اتّباعه، شأن القضاء الحدیث. فقد یعاقب فعل واحد بحكمین متناقضین حسب اجتهاد كل محكمة.

كانت محاكمة المعارضین خاصة في العقد الاول من عمر الجمهوریة الاسلامیة تعقد بسریة تامة و لاتدوم غالباً اكثر من دقائق معدودة ثم یصدر الحكم غالباً بالاعدام و كانت الاسئلة الموجهة الی المتهم قلیلة جداً من نوع: »هل أنت مسلم ام لا؟ هل تصلي أم لا؟ هل أنت شیوعي او منافق (من مجاهدي الشعب) ام لا؟ هل تقبل بسبّ منظمتك و قادتها و بالبراءة من ایدیولوجیتها في التلفزیون ام لا؟« و اذا كان الجواب غیر ما كان القاضي ینتظره كانت تصدر الاشارة بتنفیذ الاعدام فوراً. هكذا كانت الحال بین عامي 1981 و 1988 حیث اعدم الآلاف من المعارضین و جلّهم من الشباب في سجون طهران و المدن الكبری بحیث أدی الامر الی احتجاج آیة الله حسین علی منتظري نائب و ولي عهد الخمیني آنذاك و كان موقفه هذا سبباً لابعاده عن الحكم و حبسه في بیته حتی الآن.

و في عهد خاتمي لم یطرأ أي تغییر في القضاء، قد یكون السبب أن هذه المؤسسة خارجة عن صلاحیاته تماماً. فرئیس السلطة القضائیة یتم تعیینه بأمر من الولي الفقیه و لایمكن أي تغییر في القضاء الا بموافقته هو. و یسیطر المتشددون علی القضاء بشكل كامل و ینظرون و یحكمون في كل الملفات و الشكاوی حسب مصالحهم السیاسیة و الاقتصادیة و أحقادهم الشخصیة. لیس هذا اسلوبهم في التعامل مع سلسلة الاغتیالات التي تمت ضد المعارضین و المثقفین العلمانیین بل حتی في تعاملهم مع القضایا التي تتعلق بالاصلاحیین أیضاً الذین هم من أصحاب النظام.

صرح الرئیس خاتمي یوم 20 من آب الماضي أنه لایعرف شیئاً عن ملف الهجوم المباغت الشرس علی المبیت الجامعي بطهران الذي قتل فیه طالب و جرح و اعتقل المئات. كما لم یسمح لمحامي الدفاع عن الطلاب المضروبین بدراسة ملفات الاتهام و معذلك برّأت المحكمة من هاجموا و سجنت من هوجموا! و تكرر موقف المتشددین هذا حینما نشروا تقریرهم في 14 سبتمبر الجاري عن احداث الشغب التي قام بها »أنصار حزب الله« و الاحتجاج الشعبي ضد تصرفاتهم في مدینة خرم آباد في النصف الاول من سبتمبر. فتقریر »لجنة الرقابة العلیا« أعطی الحق للمتشددین و ندد بالاصلاحیین! ان انتهاك حقوق الدفاع في ایران لا مثیل له الا في الانظمة الفاشیة فقد اعتقل المحامیان شیرین عبادي و حجة الاسلام محسن رهامي لانهما یدافعان عن السیاسیین و المثقفین الذین اغتالهم البولیس السیاسي عام 1988.

ما إن تجرأت صحیفة اصلاحیة بفضح الفساد و الرشوة و الانتهاكات الصارخة للقانون تأمر القضاء باغلاقها فوراً و لكن صحف المتشددین تتهم و تشتم و تحرّض ضد الاصلاحیین بمن فیهم خاتمي نفسه دون عقاب. هذا الكیل بمكیالین الذي یمارسه القضاء أدی الی خیبة أمل الیمة لدی الاصلاحیین ناهیك عن النفور الهائل في الاوساط الشعبیة التي تری أن مَلاك العدل في الجمهوریة الاسلامیة ینظر بعین حولاء. و جدید هذه الاوضاع البائسة التي أصبحت لاتطاق أن رئیس السلطة القضائیة صرح في 10 سبتمبر الجاري أنه بصدد تخفیض عدد الاحكام بالسجن لانه »لایوجد في الاسلام الحكم بالسجن« مما جعل الحقوقیین یتساءلون عما تبطّن تصریحات آیة الله شاهرودي؟ هل ینوي استبدال السجن باحكام الجلد و التعزیر و الاعدام؟ القضاء الاسلامي في ایران سوریالي: جاء في خبر لاذاعة فرنسا الدولي - القسم الفارسي - في بدایة هذا الشهر أنه صدم سائق سیارة أحد المارة فأصاب عینه فأمر قضاء الملالي باقتلاع عینه فوراً!

و هكذا یحق للایرانیین المهددین بسیف هذا القضاء الاسلامي أن یتساءلوا: »هل یحكمنا في فجر القرن الحادي و العشرین الحجاج و زیاد بن ابیه مجتمعین؟«

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كاتب ایراني

نشر فی الحیاة بتاریخ 3 تشرین الاول ـ اکتوبر 2000 .